Angekommen

Angekommen. Geschichten vom Ankommen in Esslingen 1945 bis heute

Plakatmotiv.

Ausstellung im Stadtmuseum im Gelben Haus vom 26. Februar bis 15. Oktober 2023

Angekommen. Geschichten vom Ankommen in Esslingen 1945 bis heute

Mehr als ein Drittel der Esslinger Einwohner:innen hat einen sogenannten Migrationshintergrund. Im Stadtmuseum werden ihre Geschichten vom Ankommen in Esslingen erzählt.
 
In Interviews und anhand persönlicher Gegenstände schildern Zeitzeug:innen ihre Erlebnisse. Sie erinnern sich an ihre Ankunft nach Kriegsende 1945, an Einquartierungen oder an das Leben in Baracken. Sie berichten von der Anwerbung als „Gastarbeiter“ in den 1950er und 1960er Jahren und den Erfahrungen im Esslingen der Wirtschaftswunderjahre. Und sie erzählen von ihrer Ankunft als Geflüchtete oder Vertriebene aus Kriegs- und Krisengebieten in den vergangenen Jahrzehnten. Zu Wort kommen auch jene, die aufgrund von Liebe, Ausbildung oder Beruf nach Esslingen kamen.
 
Objekte aus der Sammlung des Stadtmuseums sowie historische Dokumente und Fotografien aus dem Stadtarchiv Esslingen ergänzen die Interviews und die persönlichen Leihgaben der Zeitzeug:innen. Alle Besucher:innen sind eingeladen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen.

Alte Reisetruhe aus Holz mit Gebrauchsspuren und zwei Aufklebern. Städtische Museen Esslingen. Foto: Michael Saile.
Foto: Michael Saile

Reisetruhe von Giuseppe Celani. 1957 kam der gebürtige Italiener im Rahmen des Anwerbeabkommens nach Mettingen.

Arrived. Stories of Arriving in Esslingen 1945 until Today

More than a third of Esslingen's residents are from so-called migrant backgrounds.
Their stories of arriving in Esslingen are told in the Stadtmuseum.
 
Through interviews and personal objects, contemporaries describe their experiences. They recall their arrival after the end of the war in 1945, their accommodation and their life in barracks. They tell of being recruited as "guest workers" during the 1950s and 1960s and of their experiences in Esslingen during the years of the Economic Miracle. Others describe their arrival over the past decades as refugees or displaced persons from war zones and crisis areas. We also hear from those who came to Esslingen for reasons of love, education or profession.
 
Objects from the Stadtmuseum’s collection as well as historical documents and photographs from the Municipal Archives of Esslingen complement the interviews and personal items from the contemporaries. All visitors are invited to tell their own stories.

Die Baracken auf dem Zollberg, Winter 1947. Reproduktion eines Gemäldes von Alois Dania. In der Nachkriegszeit kamen zahlreiche Geflüchtete und Vertriebene aus Osteuropa in den ursprünglich für Zwangsarbeiter errichteten Baracken unter. Erst in den 1950er Jahren wichen die Gebäude der heutigen Wohnbebauung im neu entstehenden Stadtteil Zollberg.

Gemälde: In einem Schneesturm kämpfen sich Menschen zwischen mehreren Holzbaracken mühsam vorwärts. Städtische Museen Esslingen. Foto: Michael Saile.
Foto: Michael Saile

Blick in die Ausstellungsräume

Ausstellungsraum: An der Wand hängen eine Landkarte und mehrere Fotos. Auf der Wand steht groß das Zitat: "Wenn ich einen Wunsch an unseren Herrgott hätte: Nie wieder Krieg auf der ganzen Welt."
Ausstellungsraum mit Vitrinen. An der Wand ein riesiges Foto eines kleinen Mädchens, das auf einer Kiste sitzt und eine Puppe im Arm hält.
Durchblick in drei Räume. Im vordersten stehen eine Vitrine, eine alte Truhe und Stühle vor einem Bildschirm.  An der Wand sind Teile eines Zitats lesbar. "Man hat Arbeitskräfte gerufen ... kommen Menschen."
Ausstellungsraum mit einer Vitrine, Stühlen vor einem Bildschirm und einer alten Truhe. An der Wand ein großes Foto eines Mannes, der vor  einem Zeitungskiosk steht. Über das Foto sind teilweise Zeitungsauschnitte geklebt.
Eine Pinnwand: Besucherinnen und Besucher haben Zettel platziert. Auf der Wand steht "Ich komme aus", "Ich bin in Esslingen seit", "Ich bin angekommen: ja, nein", "Hier möchte ich leben".
Beschriftung auf einer Wand: "ICh bin hier angekommen, weil ...". Besucherinnen und Besucher haben beschriftete Zettel danebengeklebt.

Eindrücke von der Eröffnung

Die Fahne zur Ausstellung wird gehisst.
Das Patrizierzimmer ist voller Besucherinnen und Besucher, die den Eröffnungsreden lausche.
Bürgermeister Yalcin Bayraktar bei der Eröffnung.

Bürgermeister Yalcin Bayraktar bei der Eröffnung.

Museumsleiter Hansjörg Albrecht spricht bei der Eröffnung im Patrizierzimmer.

Museumsleiter Hansjörg Albrecht spricht bei der Eröffnung.

Kuratorin Christiane Benecke erläutert die Ausstellung bei er Eröffnung.

Kuratorin Christiane Benecke erläutert die Ausstellung bei er Eröffnung.

Bei der Eröffnung: Eine Besucherin betrachtet eine Collage mit Fotos und Texten.
Ein Besucher betrachtet eine Vitrine.
Stadträtin Regina Hemminger und Bürgermeister Yalcin Bayraktar stehen neben einer Wand, die groß beschriftet ist mit "Ich bin hier angekommmen, weil ...". Neben der Schrift kleben beschriftete Zettel.

Stadträtin Regina Hemminger und Bürgermeister Yalcin Bayraktar in der Ausstellung.

Kulturamtsleiterin Alexa Heyder und Museumsleiter Hansjörg Albrecht stehen neben einer Vitrine.

Kulturamtsleiterin Alexa Heyder und Museumsleiter Hansjörg Albrecht in der Ausstellung.


Info

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Plakatmotiv der Ausstellung.

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